Mit Lego-Männchen lassen sich komplexe Zusammenhänge zwischen Lernen und ICT anschaulich erklären.
Mit der gleichzeitigen Verwendung unterschiedlicher Medien kann auch eine sinnvolle Didaktisierung der Inhalte erreicht werden.
Dies demonstriert Tomas Lasic vorbildlich, wenn es darum geht, Moodle zu erklären. Er hat als Grundlage für seine Video's einen ausführlichen Blogbeitrag geschrieben und eine Präsentation dazu abgelegt.
Blogbeitrag mit ausführlichen Erklärungen, Links und Kommentaren
Präsentation auf slideshare zum Lesen und schrittweise analysieren
Kurzversion Video auf Youtube zum Geniessen
siehe auch...
weitere Moodle Tutorials von Tomaz Lasic, teacher and ICT coordinator at Belmont City College, a medium-size public school in Perth, Western Australia.
a collection of 2 Minute Moodles - an attempt to simplify and show how to use a range of Moodle features
Auf diese Frage hat Dani Schenker eine Antwort zusammengestellt in
seinem Blog: sprachen-lernen-web.com
Dieses seit Oktober 2008 laufende Blog liefert spannende Informationen zum Sprachen Lernen im Web.
Hier finde ich neue Quellen, die über das bisher mir bekannte Lernen
auf ein Sprachzertifikat hinausgehen. Es ist eine neue informelle Art des Sprachen Lernens, bunt gemischt und nicht nur auf eine Sprache bezogen, sondern durchzogen mit Tipps und Tricks zu Lerntechniken und Mitteln, die Kreativität und spielerischen Umgang mit Sprachen Lernen anregen.
Bezeichnend dabei ist, dass Dani Schenker zur Zeit selber Spanisch lernt im Ausland und er bringt es sich selber bei.
In der November-Ausgabe 2008 der «Perspektiven», der Haus-Zeitung des
WE'G-Weiterbildungszentrums für Gesundheitsberufe, wurde die
Weiterentwicklung der Angebote beschrieben.
Das Spezielle daran ist, dass Module nach unterschiedlichen Schwerpunkten
und Bausätzen individuell zusammengestellt werden können.
Im Hintergrund laufen nun die Vorbereitungsarbeiten auf vollen Touren,
um das Angebot mit einem attraktiven Blended Learning Ansatz bis
September 2009 in die Praxis umsetzen zu können.
Interessant dabei ist, dass sich ein interner Zusammenarbeitsprozess mit Bezug zum modularen Denken und Konzipieren herausbildet, der bis in die Details der didaktisch-methodischen Umsetzung spürbar ist.
Zur Zeit bilden wir den Baukasten als Gesamtsystem ab und bauen im Team die Strukturen für das modulgeleitete Lernen.
Perspektiven Ausgabe November 2008 - www.weg-edu.ch
Fritz B. Simon ist mir vor vielen Jahren in dieser Lektüre – Die Kunst nicht zu lernen – begegnet. Damals war diese Leseerfahrung für mich mit neuen und wichtigen Erkenntnissen verbunden.
Heute bin ich wieder mit dem Text konfrontiert in einer meiner
Weiterbildungsveranstaltungen.
Hier ein Versuch, diesen sehr differenzierten Text auf wenige
Aussagen zu reduzieren und mit eigenen Worten zu umschreiben:
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- Wissen verhindert das Lernen.
- Lernen ist nur möglich, wenn man erlangtes Wissen hinterfragt.
- Lernen ist ein sozialer Prozess und geschieht nur in Interaktion mit der Umwelt.
- Wissen heisst, unterscheiden können.
- Lernen heisst, einen Wissensstand zum nächsten überführen.
- Wissen ist verknüpft mit meiner inneren Struktur und mit meiner Lerngeschichte.
- Der konkrete Lernprozess lässt sich nicht direkt von Aussen steuern.
- Wissen kann unmöglich wie Daten in einen Computer eingegeben werden.
- Es geht nicht darum, Lernen allgemein, sondern Lernen verstanden
als Erwerb eines zementierten Wissens zu verhindern.
- Sinnvolles Lernen ist nur möglich, wenn die Neugierde wach gehalten, bestehendes Wissen hinterfragt, das heisst die Bereitschaft nicht aufgegeben wird, das Erlernte immerzu an den aktuellen Umständen zu verifizieren.
- Was ich weiss, hindert mich daran, Neues wissen zu wollen.
- Die Gefahr besteht darin, sich auf das bestehende Wissen und nicht
auf die aktuellen Erfordernisse zu stützen, die ein angepasstes Wissen verlangen.
Zitate aus dem Text:
«Wer die Idee aufgibt, er wüsste, verliert seine Lernbehinderung.
Er kann neugierig seine alte Unterscheidungen in Frage stellen,
um zu "entlernen". Wer das schafft, eröffnet sich nicht nur den
Blick auf eine neu strukturierte Welt, er wird sich auch anders
verhalten und insofern die Welt verändern.»
«Lernen ist daher niemals eine passive Informationsaufnahme,
sondern stets ein aktiver, innengesteuerter Selektionsprozess.»
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Beim Googeln ein paar Videos aus aktueller Zeit entdeckt.
Sie zeigen, wie das Gedankengut immer noch lebt und auf
Organisationsentwicklung ausgedehnt wird.
Anja C. Wagner in ihrem posting vom 28. Oktober 2008 – edufutureblog – liefert aufschlussreiche Informationen zu informellem Lernen, Informationsüberfluss und Umgang mit PLE.
Ein wichtiger Hinweis dabei ist, dass individuelle Lern- und Arbeitsumgebungen nicht nur technisch zu verstehen sind, sondern dass es sich um mentale Modelle handelt: Wir bewegen uns je nach Anforderungen und Gegebenheiten je in anderen Räumen. Was uns verbindet ist nicht primär die Medienkompetenz, sondern die Bereitschaft, sich auf die unterschiedlichen Medien- und Kommunikationsformen einzulassen.
Dabei scheint für mich die kompetente Informations-Kanal-Verweigerung ebenfalls mitgemeint.
– Ich muss mir heute den Raum dazu schaffen, dass ich mein Wissen so wie es für mich passt, organisieren und aufbereiten kann. Die Zeit bekommt dadurch ihre eigene Dimension und ihren neuen Wert.
Der Artikel im Alpha vom 7. Feb. fasst das Wesentliche zu Entwicklung und aktuellem Stand zu E-Learning zusammen.
Interessant ist, dass hinter jedem effektiven Lernen konzeptuelles Denken und Führung steht.
Neben der Zielerreichung braucht es auch Kreativität.
Wenn ich als Wissensarbeiterin einen kreativen Umgang mit neuen Lerntechnologien pflege, macht das Ganze nicht nur mehr Spass, sondern bringt Farbe und Vielfältigkeit in meinen Alltag.
What the heck is a PLE and why would I want one?
Alan J. Cann, Department of Biology, University of Leicester
Die Erklärungen und ergänzenden Ausführungen zu Web2.0 aus dem 2007 sind zwar nicht mehr die neuesten, aber sehr übersichtlich und informativ.
Mir scheint auch die didaktische Bündelung der Informationen sehr gelungen.
Interessant ist, wie hier durch die Nutzung der Tools zusammen mit den Erklärungen direkt sichtbar wird, was gemeint ist mit Personal Learning Environment.
Ich empfehle allen, die sich neu informieren möchten zu Web2.0 und PLE, diese Präsentation in Ruhe anzuschauen.
Es sind auf der Website, in welche die Präsentation eingebunden ist, auch Überraschungen versteckt ;-)