Ein alter Klassiker, aber immer noch erhellend. Die Verbindung zwischen Mittelalter und der Erfindung des Buches erinnert uns nicht nur an Probleme, welche Nutzer/innen mit ihrem Computer haben, sondern auch an andere Entwicklungen, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können.
Wir lernen immer wieder dazu.
Ich danke Rosemarie Vögtli von lernundenter.com, dass sie mich bei unserem Treffen wieder an diese Filmsequenz erinnert hat.
1. Termin
“E-Learning 2.0 und Social Software - Buzzword-Alarm oder wertvolle Zukunftschance?”
Folien, Audio-Mitschnitte, Chat-Diskussionen, die wichtigsten Links und Kommentare sowie die Audio-Podcasts
Interessant an dieser Aufzeichnung ist, die «neue Form» der Vorlesung: ein aufgezeichnetes Tondokument, live ohne Nachbearbeitung - die dazugehörige Slide-Show - ein parallel dazu laufender Skype-Chat, bei dem parallele informelle Gespräche laufen, welche die Referent/innen mitverfolgen können - und nach dem upload aufs Netz die Möglichkeit, Kommentare zu verfassen - die Präsentationsumgebung zu verlinken.
Diese Lernumgebung gibt viel her, wenn wir verstehen wollen, wie eine Verbindung zwischen formellem und informellem Lernen funktionieren soll.
Neben den andern Beiträgen liefert auch das
Inputreferat von Anja C. Wagner
spannende Erklärungen.
Sie zeigt den breiten Zugang zu E-Learning 2.0 und führt in 30 Minuten durch ein Panorama aus ihrer Praxis. Dabei wird deutlich, welche unterschiedlichen Wege für Lernen und Kommunikation heute ausgestaltet werden können. Einige bedeutende Begriffe zu Social Network und Web 2.0 werden erläutert.
Diese Art von Präsentation und Inputveranstaltung regt an, auch so zu arbeiten. Ich lerne dazu. Aber es geht sehr langsam bei mir.
go2web20.net - suche mit spass
Der ultimative Auftritt, wenn ich auf der Suche nach Web2.0-Tools bin.
Interessant ist "sort by Date" aber auch "sort by name"
Viele Bildchen und keine Texte. Dennoch lese ich sehr viel und finde Antworten.
E-Learning Dossier Ausgabe 2008/04 - Spezialausgabe
Begleitetes Selbststudium und Selbststudium an FH
Hans-Jürg Keller, Barbara Zumsteg, Peter Vontobel, Peter Suter
Mit der Erklärung von Bologna sind die Begriffe «Selbststudium» und «begleitetes Selbststudium» stärker in den Blickpunkt der Hochschuldidaktik gerückt. Diese Wegleitung soll eine kurze Hilfestellung für Dozierende sein, die das Selbststudium von Studierenden planen und begleiten. Die Handreichung umfasst gute 30 Seiten und steht Ihnen als PDF frei zur Verfügung.
Im Dokument finden Sie zahlreiche Literaturhinweise und weiterführende Links.
Die in der Broschüre erwähnten Links habe ich hier zusammengestellt und überprüft (0809089)

| broschuere_linkliste.doc |
| File Size: | 29 kb |
| File Type: | doc |
Download File
Ich empfehle diese Broschüre mit den dazugehörigen Links allen Dozierenden und Kursleitenden, die eigenständiges Lernen in ihrem Unterricht fördern möchten.
Und hier die Antwort auf die Bedenken zu Google Chrom
Interessant an diesem Artikel ist, wie erklärt wird, was ein Betriebssystem mit einem Browser und Google mit Microsoft zu tun haben.
Deutsches Bundesamt warnt vor neuem Google-Browser
AP
AP - Samstag, 6. September, 14:23 Uhr
Berlin (AP) Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat vom Gebrauch des neuen Google-Browsers Chrome abgeraten. «Google Chrome sollte nicht für den allgemeinen Gebrauch eingesetzt werden», sagte Sprecher Matthias Gärtner der «Berliner Zeitung». Es sei problematisch, dass Google ein Produkt in der Testversion aufgrund seiner Marktmacht einer breiten, zum Teil technisch wenig versierten Öffentlichkeit zugänglich mache. Chrome sei zwar «bequem, aber kritisch», weil das Programm noch nicht ausgereift sei und Google in großem Stil Daten sammle.
Anzeige
Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass Google mit dem Browser nun alle wichtigen Bereiche im Internet vom E-Mail-Programm über die Suche bis zu rein internetbasierten Textverarbeitungsprogrammen abdeckt, warnte der BSI-Sprecher: «Aus sicherheitstechnischen Gründen ist die Anhäufung von Daten bei einem Anbieter kritisch». Gärtner empfahl, die Nutzungsbedingungen von Google-Chrome sehr genau zu lesen. Darin stehe unter anderem, dass Google Daten mitlese, die in die Adresszeile eingegeben würden. Das ist technisch nötig, damit der Suchmaschinenkonzern bereits mit der Eingabe des ersten Buchstabens mögliche Internetseiten empfehlen kann.
Auch der Sicherheitsexperte Daniel Bachfeld vom Branchendienst «heise.de» und dem Computermagazins «c't» warnte davor, das neue Programm zu nutzen: «Ich rate davon ab, mit Google Chrome außer zu Testzwecken zu surfen», sagte er. Normale Nutzer, die nicht über die Kenntnisse verfügten, Google bei seiner Datensammelwut durch bestimmte Einstellungen auszutricksen, sollten den Gebrauch von Google-Produkten stark einschränken. Die Größe des Datenpools, über den das Unternehmen dann verfüge, sei «beängstigend und wird Begehrlichkeiten wecken, möglicherweise auch bei Ermittlungsbehörden», sagte Bachfeld.
Weltweit haben bereits zahlreiche Nutzer auf Chrome umgestellt: Nach Angaben des amerikanischen Branchendienstes Market Share nutzten am Samstagmittag rund 1,4 Prozent aller Surfer den neuen Browser.
© 2008 The Associated Press. Alle Rechte Vorbehalten - All Rights Reserved
Also nur belanglose Daten im Netz hin und her schieben und testen,testen, testen ;-)
dann wecken wir keine Begehrlichkeiten.
Keine sensiblen Daten versenden.
Im 2007 schon hat es Helen Barrett vorgemacht,
wie mit GoogleApps ePortfolios erstellt werden können.
Martin Hofmann schreibt in seinem Beitrag bei e-Portfolio
«Starten würde ich mit Google Blogger als Reflectiv E-Portfolio.
Das Process E-Portfolio könnte mit GoogleDocs (Text, Tabelle, Präsentation) sowie mit Picasaweb und Google Video abgedeckt werden.
Zusätzliche Google-Tools wie Groups oder Talk wären ideal,
um das E-Portfolio der Lernenden optimal zu begleiten.»
Ich habe ein paar einfache Szenarien zusammengestellt für Lernende
in Gesundheitsberufen.
Bin gespannt, wer sich darauf einlässt.

| internet_lernszenarien.pdf |
| File Size: | 25 kb |
| File Type: | pdf |
Download File

| aufbau_medienkompetenz.pdf |
| File Size: | 90 kb |
| File Type: | pdf |
Download File
Bin zufällig auf das Weblog praS-04 Students, Blog aus der
Schulunterwelt mit dem 08/7/2008 Portfolio - Online gestossen. Dort steht der Leitsatz:
«Jeder symbolische Versuch, etwas zu beschreiben, … , ist schon eine perspektivische Verengung gegenüber dem, was es da zu beschreiben gilt».
(Kersten Reich, 2005)
Ein Beispiel für ein liebevoll entwickeltes ePortfolio.
Beim Einstieg mit dem Würfel wird hohe Medienkompetenz erkennbar.
Wer steckt wohl dahinter?
Mit Klik auf Gegory Turkawka wird sofort erkennbar: da ist kein Anfänger am Werk.
Beeindruckend die schlichte Gestaltung visuell und textlich mit
den geschickt verwobenen Inhalten und Reflexionen.
Interessant ist, wie durch die Benutzerführung eine Ruhe entsteht,
die sich auch im Gehalt der Texte widerspiegelt.
Selbstreflexion und Kommunikation mit dem Ziel,
eigene Betrachtungen entstehen zu lassen und selber neu wieder
zu erkennen, ziehen sich als roten Faden durch das gesamte ePortfolio.
Interessant ist, wie mit den Ebenen auch in die Tiefe gearbeitet wird.
Nicht nur Links innerhalb der eigenen Texte, sondern auch Ausflüge ins Web
und zu eigenen Skizzen sind eingebaut.
Ich fühle mich als Leserin abgeholt und ertappe mich dabei, wie ich
selber zum Nachdenken angeregt werde.
Da ist ein echter Pädagoge am Werk.
Ich beglückwünsche Herrn Turkawka zu seinem ePortfolio
und wünsche seinen Lernenden viele Gelegenheiten, Selbstreflexion und Ausgestaltung
der eigenen Gedanken erleben und
ausprobieren zu können.